Tischgestell für Drehbank

Früher oder später wird man feststellen, das diese Werkbanktische aus dem Baumarkt für eine Drehbank doch ein bißchen zu labil sind. So lösen sich durch die Viberationen die Verschraubungen mit den Beinen etc. Die Stanfestigkeit ist auch nicht besonders gut, und wenn dann der Boden der Werkstatt noch ein bißchen uneben ist, ist es schlecht die Werkbank auszurichten, so das die Maschine auf dem Tisch auch gerade steht.
Nun bei mir kam nun auch noch hinzu, das meine Drehbank durch den geplanten Umbau ihr Gewicht verdoppeln bis verdreifachen würde. Schaut man sich in den Katalogen der Professionellen Werkstattausrüster bzw. auch Werkzeughändler um, so kann man sehen, das solche Profitische auch mal eben schnell 250€ und mehr kosten können. Wenn man ein bißchen schweisen kann, und ein brauchbares E-Hand Schweißgerät hat, kann man sich nach meiner Zeichnung-Serie leicht das Tischgestell für eine Drehbank bauen. Als Tischplatte habe ich die dicke Holzplatte der alten Baumarktwerkbank verwendet. Eine Sperrholzplatte AW100 verleimt mit der Dicke von 30mm tut es aber auch.
Auch die Tür, und einige der Blechseitenwände habe ich wiederverwendet. Die Blechteile sind mit dem Rohrrahmen mit Popnieten vernietet. Um regalböden einzulegen, kann man in beliebiger Höhe kleine Stücke Flachstahl ca. 30x3x20mm an den Beinen festschweißen.
Die in der Zeichnung (Blatt 1) angegebenen Schrauben werden als Einschraubfüße von unten in die Tischbeine geschraubt, die Muttern dienen dazu die Schauben zu kontern, damit sich die Schrauben nicht von selbst lösen können. Also erst die Mutter auf die Schraube drehen, dann die Schaube ins Tischbein, und dann den Tisch auf die Füße stellen. Alles andere ist Mist. :-)


Tischgestellzeichnungen im PDF-Format