Fräseraufnahme MK2

Man kann Fräser in Spanzangenhaltern spannen, in Bohrfuttern nicht (habe ich gerade gelernt), und in Fräseraufnahmen.

Bedingt durch die Erfahrungen, des Auftretens eines für mich seltsamen Effekts, das auf meiner Fräse alles gut gespannt war, wie ich der Meinung war, sich jedoch die Z-Zustellung scheinbar von selbst geändert hatte, so daß eine gefräßte Nut auf einer länge von 50mm um 3mm tiefer wurde, musste ich erfahren, daß Fräser sich in das Material ziehen.
Da ich befürchte, das dieser Effekt bei größeren Fräsern (Durchmesser > 10mm) auch mit Spannzangenhalter auftreten könnte, habe ich beschlossen mir einige Fräseraufnahmen zuzulegen. Alle Fräser die ich besitze haben eine seitliche Aufnahmefläche.
Nun kann man diese Fräseraufnahme auch kaufen, jedoch dafür 25 EUR pro Stück zu bezahlen, bin ich zu geizig.

Ich habe jetzt Zeichnungen angefertigt, wie ein solcher Halter gefertigt werden muß, für die Fräserschäfte 12, 16 und 20mm.
Der Innenduchemesser, Länge der Bohrung, Außendurchmesser und die Position der Gewindebohrung sind dabei aus der Norm DIN 1835-2 entnommen.

Im Prinzip ist an diesen Haltern nichts großartiges dran. Für einen 12mm Schaftfräser ist an einem Ende der Morsekegel, am anderen Ende eine Bohrung Ø12 H6 und von der Seite ein Loch mit M12 Gewinde für einen Gewindestift mit Kegelzapfen und Innensechskant (DIN 913-M12x16). Also ein Teil, daß sich relativ leicht auf einer Mini Lathe fertigen lässt.
Wie man den MK-Kegel fertigt, habe ich auf einer anderen Seite beschrieben. Und nun gutes gelingen, hier ist die Zeichnung im PDF Format fraeseraufnahme.pdf.